Text Box: Die Geschichte der Goldix-Werke beginnt im vorigen Jahrhundert. Franz-August Boecker, der Großvater des heutigen Geschäftsführers, hatte bis dahin die Leitung eines feinen alteingesessenen Herren-Modehauses mit Maßschneiderei in Augsburg inne. Im Jahre 1942 gründet er eine Fabrik in Neuburg. Am 01. August 1942 beginnt dort die Fertigung: zunächst mit der Groß-Fabrikation für Herrenbekleidung, seinerzeit überwiegend Uniformen. 

1945 werden in der neu benannten Boecker-Herrenkleiderfabrik neben Herren-Oberbekleidung nun auch Damenoberbekleidung gefertigt. 
Die Nachkriegsjahre prägen ein neues und wiederauflebendes Modebewußtsein, die Zahl der Beschäftigten steigt, 1952 wird das neue Werk in Neuburg bezogen und erhält den Namen, der ihm bis heute geblieben ist: „Goldix-Werke für Bekleidung GmbH & Co. KG“. Die zu dieser Zeit entworfenen Kostüme und Schnitte werden immer wieder gerne im Rahmen von Sonderausstellungen angefragt.

Der Fortschritt zieht ein. 1959 – mit Blick
in die Zukunft – werden Werk und Verwaltung mit einer EDV-Anlage ausgestattet, der Standard der Logistik ist seiner Zeit weit voraus. Kaum verwunderlich, daß bereits ein Jahr später der Sprung ins Exportgeschäft gelingt. 1961 wird in Wien ein selbständiges GOLDIX-Unternehmen gegründet, mit dem  Ziel, nicht nur den österreichischen Markt, sondern den gesamten Efta-Raum zu bedienen.

1962 wurde die die durchaus erfolgreiche HAKA aufgegeben. Man konzentrierte sich auf die boomenden Märkte der Damenoberbekleidung. Dieser Schritt brachte weiteren Aufschwung: Rapide steigende Umsatzzahlen, Erhöhung der Beschäftigtenzahl auf 1.600 Stellen, Expansion des Exportgeschäft innerhalb weniger Jahren um 40 %.